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Weitreichende Kritik am Urteil gegen den Ex-Präsidenten von Ecuador

Politiker in Lateinamerika solidarisieren sich mit Rafael Correa und prangern "Lawfare" gegen Führungspersönlichkeiten der Linken an

Quito. Das Urteil gegen den früheren ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa ist von zahlreichen lateinamerikanischen Persönlichkeiten als politisch motiviert kritisiert worden. Correa war am 7. April wegen vermeintlicher Korruption in Abwesenheit zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Urteil schließt ihn zudem für 25 Jahre von politischen Ämtern in seinem Heimatland aus.

So brachte der ehemalige bolivianische Präsident Evo Morales auf Twitter seine "uneingeschränkte Solidarität“" mit Correa zum Ausdruck. Dieser sei "Opfer einer grenzenlosen politischen Verfolgung" geworden.

Manuel Zelaya, Ex-Präsident von Honduras, sprach von "juristischer Kriegsführung". Correa genieße in Lateinamerika "größeren Respekt, Ansehen und Wertschätzung denn je".

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro erklärte sich solidarisch und bezeichnete den Prozess als politisches Manöver, um den Verurteilten "aus dem demokratischen Spiel zu nehmen".

Correa regierte Ecuador von ...

Am 7. April wurde Correa in Abwesenheit verurteilt

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