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Einsparungen in Ecuador gehen weiter: Müssen jetzt Universitäten schließen?

Quito. Nach einer Ankündigung der ecuadorianischen Regierung, das Budget der Universitäten um rund 100 Millionen US-Dollar kürzen zu wollen, regt sich trotz Corona-Krise immer mehr Widerstand. Rektoren der 32 betroffenen Hochschulen haben sich nun mit der Forderung an die Regierung gewandt, die geplanten Maßnahmen zurückzunehmen. Begründet werden die Pläne von der Regierung um Präsident Lenín Moreno mit den finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Nachdem in den vergangenen Jahren, auch auf Druck von Kreditgebern wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und privaten Investoren, die öffentlichen Ausgaben bereits immer weiter heruntergefahren wurden, droht nun nach dem auf Kürzungen zurückzuführenden Kollaps des Gesundheitssystems infolge der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus ein weiterer gravierender Einschnitt für die Ecuadorianer.

 

In einem gemeinsamen Kommuniqué weisen die Universitätsrektoren und die Versammlung des Hochschulwesens (ASECEC) darauf hin, dass die Aufrechterhaltung der Bildung in der Verfassung festgeschrieben ist und bei entsprechenden Kürzungen "der nationalen Bildung ein sehr ernster und irreparabler Schaden" zugefügt würde. Zudem leiste die von den Universitäten ausgehende wissenschaftliche Forschung, insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie, einen äußerst wichtigen Beitrag.

 

Trotz der momentan geltenden Kontaktbeschränkungen ...

"Ohne Kampf keine Bildung": Protestaktion gegen die Kürzung der Budgets für Universitäten in Ecuador

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